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July 03 Abbott Pace Race 2009
Dann ging es von Unterägeri auf dem Veloweg, einem Waldweg, sehr steil hinunter zur Höllgrotte. Einer weltbekannten Grotte die jährlich Touristen aus aller Welt anzieht. Etwas gefährlich war die Abfahrt schon. Der Regen der letzten Tage hatte dazu geführt, dass sich der Splitt vielerorts zu kleinen Häufchen angesammelt hatte. Für Velofahrer nicht ungefährlich, vor allem wenn man im “Schuss” den Hang hinuntergedonnert kommt!
Nach so einer Tour Aber alles im allem ein wirklich gelungener Tag mit vielen neuen Bekanntschaften und der Gewissheit, dass Muskeln ganz schön weh tun können :-). June 23 Müdigkeit, für jeden etwas anders, manchmal auch eine QualMüde sein ist ja prinzipiell etwas schönes. Zumindest wenn man weiss, dass man am nächsten Tag ausschlafen kann oder man empfindet eine richtig schöne Bettschwere. Auch empfinden die meisten Menschen die Müdigkeit als grundsätzlich etwas Angenehmes. Doch es gibt auch eine andere Form der des “schlapp sein”, die nur einen kleinen Teil der Bevölkerung betrifft.Man bezeichnet diese auch als pathologische Müdigkeit oder “sickness behaviour syndrome”. Was ist das genau? Nun, am einfachsten ist es mit dem Zustand während einer Grippe zu erklären. Während dieser Zeit fühlt man sich geistig eigentlich einigermassen fit, jedoch empfindet man sich als physisch total abgekämpft, schlapp und ohne Antrieb. So fühlt sich diese Art des “müde seins” etwa an. Und ja genau: Ich leide daran. Es ist ein Symptom von Morbus Bechterew, welches leider immer noch viel zu häufig unterschätzt und auch von vielen Ärzten als nicht wichtig eingestuft wird. Was jedoch nach neusten Forschungen ganz falsch ist. Für viele Bechterewler ist dieser Teil der Krankheit derjenige der am meisten “stört”. Die Schmerzen kann man in den meisten Fällen mit Medikamenten unter Kontrolle bringen, aber die pathologische Müdigkeit ist bei den meisten während 24 Stunden präsent ohne dass man medikamentös etwas dagegen machen könnte. Sie ist einfach da. Jeden Tag, das ganze Jahr. Zwar ist der Schweregrad je nach Schub unterschiedlich, doch müde ist man immer. Mal mehr mal weniger schlimm. Die einen mehr die anderen weniger. Wie muss man sich so einen Tag vorstellen? Nun, wenn am Morgen mein Wecker klingelt fühle ich mich oft wie gerädert. Fast müder als noch am Vorabend aber immer ohne jeglichen Antrieb. Das bleibt dann auch, zumindest bei mir, bis zum Mittag so. Nach dem Mittagessen wird es etwas besser und am Abend bin ich geistig noch einigermassen fit, aber körperlich komplett abgekämpft und ohne jegliche Energie und Antrieb.Wie bei einer Grippe eben. An Schlaf ist so nicht zu denken, obwohl dich das in so einer Phase eigentlich gerne tun würde. Eigentlich ein Paradoxon, stimmt. Dadurch, dass nur der Körper nach Ruhe verlangt, das Gehirn aber nicht auf Schlaf umstellt ist Schlaf zu diesem Zeitpunkt praktisch unmöglich. Der Körper sagt “Ja”, der Kopf meint “Nein”. Und wenn ich dann endlich irgendwann nach Mitternacht einschlafen kann ist es ein äusserst unruhiger Schlaf. So schliesst sich dann am nächsten Morgen der Kreis und es geht alles wieder von vorne los. Am Wochenende genügen mir acht Stunden Schlaf oft nicht um einigermassen fit zu sein. Es gibt auch schon mal Tage, da bin ich auch nach 12 Stunden “Schlaf” noch fast müder als davor. Doch es geht auch anders. Wenn ich am Weekend lange aufbleibe und z.B. so gegen 2 Uhr ins Bett gehe, schlafe ich wie ein Stein. Das kann sogar soweit gehen, dass ich bis zu 15 Stunden, mehr oder weniger am Stück schlafe. Oder anders ausgedrückt: Ich bin so schlapp, dass ich wie betäubt liegenbleibe und weiter schlafe.Selbst ein Hobby oder eine sonstige Tätigkeit die ich normalerweise sehr gerne mache und sogar zu diesem Zeitpunkt auch gerne machen würde hilft mir nicht aus diesem bleischweren Zustand. So ist das zumindest bei mir. Jeder Bechterew-Patient erlebt es etwas anders. Genau das macht es so schwer fass- und behandelbar. Jeder kann sich vorstellen wie dies den Alltag einschränken kann. Nicht nur der berufliche, sondern auch der private Alltag gerät oft aus den Fugen. Im beruflichen Umfeld ist es für mich persönlich zwar weitaus weniger schlimm, weil wenn ich beschäftigt bin die Müdigkeit quasi nicht bemerke. Privat aber habe ich die grösste Mühe. Ich bin praktisch immer lustlos, schlapp und ohne jegliche Antrieb. So fallen viele private Termine aus, weil ich schlicht und einfach keine Energie und keine Motivation habe. Psychische Folgen zieht das dann auch noch nach sich wie z.b. Depressionen und emotionale Unausgeglichenheit. Freundschaften gehen in die Brüche oder man distanziert sich zu mir. Einfach weil sie es nicht verstehen können. Aus Unwissenheit. Für jemanden wie mich, der sehr sozial ist, ist dieser Umtand der schlimmste von allen. Die pathologische Müdigkeit ist dann auch bei den meisten Menschen völlig unbekannt und man unterscheidet nicht zwischen dieser und normaler Müdigkeit. Anfangs musste ich mir oft anhören: “Geh halt mal früher ins Bett”, oder “du bildest dir das nur ein, tu nicht so” und ähnlich Sprüche. Erst mit Studien die ich schwarz auf weiss zeigen kann wächst langsam die Akzeptanz. Es ist und bleibt aber für viele Mitmenschen ein irgendwie nicht so richtig fassbares “Phänomen”, da sie es sich selbst nicht vorstellen können. Erkläre mal einem von Geburt an blinden Menschen die Farbe Blau! Die Wissenschaft ist sich auch noch uneins, in welchem Zusammenhang die pathologische Müdigkeit zu Morbus Bechterew steht, beziehungsweise wie sie entsteht und wechselwirkt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es zwar viele Vorschläge zur Bekämpfung dieses Symptomes gibt, jedoch keiner wirklich wirksam ist. Aufbaupräparate sind zwar auch eine Möglichkeit der Sache entgegenzuwirken, jedoch wirken sie bei vielen Patienten nur bedingt oder überhaupt nicht. Ich versuche mich auch gerade an solchen Präparaten. Geht ziemlich ins Geld :-). Im Moment kann ich noch nicht sagen, ob und wie stark ich eine Veränderung spüre. Red Bull habe ich natürlich auch schon in Massen versucht :-). Verleite mir aber gar keine Flügel. Nicht mal Stummelflügel! Frecheit sowas. Werde mich bei Gelegenheit beim Hersteller beschweren :-). Beim Parfüm Axe anno dazumal wurde in der Werbung ja auch versprochen, dass jeeeede Frau für diesen Duft alles tun würde :-)! Ausdauersport half mir einige Zeit, doch scheinbar mache ich neuerdings etwas falsch, denn die Wirkung ist nicht mehr so stark wie am Anfang. Auch bei diesem Lösungsansatz sind sich die Rheumatologen ganzheitlich uneinig. Einige meinen, dass spezieller Ausdauersport ganz klar helfe, andere wiederum verneinen dies vehement. Daran sieht man, dass man noch nicht wirklich viel über dieses Symptom weiss. Bis vor einigen Jahren wurden Bechterew-Patienten die über diese seltsame Müdigkeit klagten als Simulanten oder Hypochonder abgetan und wieder sich selbst überlassen. So verwundert es nicht, dass auch auch in der Fachpresse dieses Thema noch wenig Anklang gefunden hat. Oft nicht mal Vermutungen finden in der Fachwelt Gehör. Es ist alles einfach zu “schwammig”. Auch für die Pharmaindustrie ist dieses Thema relativ uninteressant. “Es gibt ja Aufbaupräparate oder ärztlich verschriebene Aufputschmittel. Problem gelöst”. Mag ja sein, doch Symptom Bekämpfung war noch nie eine wirklich gute Lösung. Gut, für die Pharmamultis sicher, denn so stellen sie sicher, dass der Patient möglichst lange von ihren teuren Medikamenten abhängig ist. Könnte er mit wenig Aufwand geheilt werden ist wirkt sich das natürlich negativ auf das Portemonnaie von Vasella und Co. aus. Vor allem aber wäre der Markt für die Pharmaindustrie zu klein, als dass sich eine aufwändig finanzierte Forschung lohnen würde. Denn so wie es aussieht ist dieses Symptom bis heute nur bei Morbus Bechterew-Patienten beobachtet worden. Man vermutet aber, dass es bei vielen oder allen Autoimmunkrankheiten auftreten kann wie Morbus Bechterew eine ist. Update:
Doch dank den neusten Forschungsergebnissen aus dem USZ die die Funktionsweise entschlüsselt haben ist es möglich eine Therapie zu entwickeln. Mit ziemlicher Sicherheit wohl auf medikamentöser Basis. Trotzdem ein grosser Schritt für alle Autoimmun-Patienten die unter diesem äusserst belastenden Symptom leiden hin zu einem normalen Leben. May 28 3 skrupellose Schläger werden gesucht.
20min.ch: Zwei junge Männer im Alter von 19 und 20 Jahren schlendern kurz vor Mitternacht durch die Bahnhofunterführung im Bahnhof Kreuzlingen. Plötzlich tauchen zwei Typen auf und schlagen den Opfern brutal ins Gesicht. Ein Mann geht sofort zu Boden. Der andere hält sich länger auf den Beinen, während er von den beiden Angreifern mit Schlägen traktiert wird. Auf dem Video ist zu sehen, wie ein dritter Kumpan von den Geleisen her kommend, zur Prügelei eilt. Dort tritt er ohne zu zögern wie wild auf das wehrlos am Boden liegende Opfer ein. Etwa während einer Minute schlagen die Prügler wie im Blutrausch auf die Jugendlichen ein. Schliesslich lassen sie von den Opfern ab. Die bleiben reglos links und rechts in der Unterführung liegen. Am Schluss rennen die Täter nicht etwa weg. Im Gegenteil: Sie laufen Arm in Arm, mit lachenden Gesichtern in Richtung Geleise. Die Schläger sind nach wie vor flüchtig. Die unbekannten Täter dürften 170 bis 180 Zentimeter gross sein. Offenbar sprachen sie schweizerdeutsch und italienisch. Die jungen Männer wurden durch den Angriff verletzt. «Ob die Opfer ins Spital mussten und wie schwer die Verletzungen sind, möchte wir aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen», erklärt Daniel Meili von der Kapo Thurgau auf Anfrage von 20 Minuten Online. Zeugenaufruf Eine Überwachungskamera hat den Angriff aufgezeichnet. Wer Angaben zur Täterschaft machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter der Nummer 071 221 40 00 zu melden. May 20 Bondage, die GeschichteEs gibt viele unter meinen Freunden, die mich immer wieder fragen “Was ist eigentlich Bondage? Und woher kommt es? Die Herrschaft des Clans der Tokugawa brach 1867 zusammen - das Ende der Edo-Periode - als sich der Handel aus Europa nicht mehr aufhalten lies und sich das abgeschottete Inselreich Japan nach Aussen hin öffnen musste. Der einsetzende kulturelle Austausch führte langsam zu einer Modernisierung des Landes nach westlichem Vorbild und brachte in fast allen Bereichen des alltäglichen Lebens Neuerungen und Veränderungen, die letztendlich, wenn auch sehr zögerlich, auch zum Verlust des Samurai-Standes führten. Die als Shibari bekannt gewordene Kunst des Fesselns geht eindeutig auf militärische und kriegerische Techniken zurück, auch wenn einige Quellen versuchen, den Ursprung des Shibari in die Nähe der "höfische Kultur" der Heian-Ära zu rücken und sie mit sexuellen Komponenten in Zusammenhang zu bringen. Dies belegt auch schon die Übersetzung des Begriffes Hojo Jutsu, welcher zudem eindeutig der Tokugawa-Ära zuzuordnen ist: "ho" kann mit "eine Person fangen/binden" übersetzt werden, was auch "tori" genannt werden kann. "jo" bedeutet "Seil" und wird auf Japanisch auch mit "nawa" oder "tsuna" bezeichnet. "jutsu" ist die Bezeichnung für "Fähigkeit/Kunst/Fertigkeit". Doch wie steht dies im Zusammenhang mit Kaginawa? Kaginawa wurde der Umgang mit dem Seil genannt, welches überwiegend von den Kumogakure Ryu Ninjas verwendet wurde. Es hatte meist eine Länge von 6 bis 10 Metern und an einem Ende war ein Haken befestigt, welcher ein schnelles zusammenziehen des Seils ohne Knoten sicherstellte. Im Lauf der Zeit flossen auch gesellschaftliche Elemente der damaligen Zeit in die Kunst des Fesselns ein. Unter anderem wurden verschiedene Regeln zur Farbgebung erdacht, deren Inhalte im Verlauf der wechselhaften japanischen Geschichte auch verschiedenen Änderungen unterworfen waren. Zum Einen waren esoterische Regeln im Gebrauch, denen zufolge die Seilfarbe mit Jahreszeiten, den aus China übernommenen taoistischen Elementen - der sogenannten "Fünf-Elemente- Lehre" - und den mythologischen Wächtern der Himmelsrichtungen, in deren Richtung der gefesselte Gefangene zu blicken hatte. Zum Anderen richteten sich die Farben der Seile nach gesellschaftlichem Stand und eine dritte Regel orientierte sich beim Anlegen der Fesseln an der Schwere des vergangenen Verbrechens des Gefangenen. Mit Ende der Edo-Periode verschwand auch langsam die militärische Anwendung des Hojo jutsu, sollten dann aber später erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der erotischen Fesselkunst in Japan nehmen. Durch den Einfluss der "Moderne" aus westlichen Staaten in Japan machte das Land verschiedene Phasen von Veränderungen und Entwicklung durch und bis zum Ende des zweiten Weltkrieges spielte die "Kunst mit dem Seil" in Japan eine untergeordnete bzw. überhaupt keine Rolle. Erst nach dem Krieg und den damit zusammenhängenden Aufbauarbeiten wuchs das Interesse der Nachkriegsjapaner wieder an der Fesselkunst, stark ausgelöst durch den Einfluss von Europa und nicht zuletzt durch das Bekanntwerden der Geschichten des Marquis de Sade in Europa. Und da die Verwendung bisher genutzter Begriffe als "altmodisch" galt, entstand zu diesem Zeitpunkt auch der heute bekannte Begriff Shibari bzw. Nawa Shibari. Dabei teilte sich die "Szene" relativ schnell in zwei Lager, die unterschiedliche Ansichten vertraten. Die "Traditionellen" legten besonderen Wert auf die Beibehaltung bestimmter Formen und Fesselmethoden. Dies kann man im Prinzip mit der Choreographie einer Teezeremonie oder der einer Kata beim Karate vergleichen. Ausserdem wird von dieser Gruppierung jeglicher Gebrauch von künstlichen Materialien bei der Erstellung eines "Shibari-Kunstwerkes" kategorisch abgelehnt. Das gesamte Ambiente sollte möglichst natürlich sein und meist bildet traditionelles, japanisches Interieur den Hintergrund der Shibari- Performance. Im Lauf der Jahre haben sich dann manche Shibaritai in noch weitere Richtungen entwickelt, die heute als Sonderformen des Shibari bezeichnet werden und auch allgemein anerkannt sind. Zu den heute bekanntesten Abwandlungen gehört zum Beispiel die Form der Selbst-Bondage (Selfbondage) oder auch “Mummification”. Eine andere, weit verbreitete Sonderform ist in Bildern zu sehen, in denen der Künstler nur vollständig bekleidete Modelle - sei es in normaler Strassenkleidung oder im traditionellen Kimono - gefesselt zur Schau stellt. Diese Art des Shibari findet man heute überall in Japan und die meisten Perfomances werden mit bekleideten Frauen gemacht. Westliches Bondage vs. Östliches Bondage - was ist gemeint? Wenn vom "östlichen Bondage" gesprochen wird, ist damit die Methode des "Japan Bondage" (Shibari) gemeint. Schon während der kriegerischen Anwendung der Fesseltechnik wurde darauf geachtet, dass mit der Bondage - egal wie brutal oder schmerzhaft es angelegt wurde - eine gewisse Ästhetik verbunden war. So wurde z.B. darauf geachtet, dass die Seile möglichst symmetrisch über den Körper verliefen und damit ein gewisses "Kunstwerk" geschaffen wurde. Diese Denkweise hat sich mit dem Einzug des Bondage in den erotischen Bereich noch deutlich verstärkt und neben dem Ziel der Immobilisierung und der Lust- oder Schmerzreizung des "Opfers" stellt der optische Eindruck einen enorm hohen Stellenwert dar. Im östlichen Bondage ist auch die Namensgebung der Figuren, Knoten usw. bedeutend. Jede Figur hat hier einen Namen. Zum Teil sogar einzelne Knoten von denen einige an vorgeschriebenen Orten platziert werden müssen. Dort und nirgends anders.
Im heutigen Japan ist Bondage natürlich nicht mehr eine Foltermethode, sondern eine anerkannte Kunstform. Man findet z.B. in Tokio massenweise Clubs in denen Bondage-Performances gezeigt werden. Als ich vor ein paar Jahren für etwas mehr als eine Woche geschäftlich in Tokio war wurde mir das sehr anschaulich bewusst. Es wird viel offener mit Bondage umgegangen als es hier im ach so aufgeschlossenen Westen der Fall ist. Ein Grund ist wohl, dass Shibari in Japan geschichtlich verwurzelt ist und somit die Akzeptanz höher ist als in andern Ländern. Solange die Models nicht komplett nackt sind, dürfen Bondage-Performances ohne grosse Einschränkungen gezeigt werden. So, ich denke nun ist alles klar, oder? :-). January 23 Mein Leben im Kurs :-) Teil 3 Gestern Donnerstag stand am Nachmittag wieder ein ausgedehntes Trainingsprogramm an. Im Fitnesszentrum der Uni Irchel war ich bis jetzt noch nie. Dementsprechend musste ich mich zuerst etwas eingewöhnen und mich zurechtfinden. Die Anlage ist riesig und die Geräte auf dem allerneusten Stand der Fitnesstechnik. Ich war ziemlich beeindruckt. Aber noch etwas beeindruckte mich an diesem Nachmittag positiv. Einer der beiden Trainer war eine hübsche, kleine, blonde Naturschönheit. Die die mich etwas besser kennen wissen, dass ich überhaupt nicht auf Frauen stehe, bei denen man das Gefühl hat sie hätten ihren Kopf in einen Farbtopf gesteckt. Ungeschminkte oder zumindest noch dezent geschminkte Frauen sind eher mein Fall. Darum gefiehl mir die Trainerin auch auf Anhieb. Sympathisch, kompetent und einfach ein Schatz :-).Und wieder war ich hin und weg. Diesem Kurs habe ich bis jetzt schon manchen wohltuhenden Testosteronausstoss zu verdanken :-). So war für mich dieses Training dann auch noch angenehmer als sonst. Männer halt :-). Wir sind einfach so. Bei der Vorführung der neuen Geräte musste ich mich wirklich konzentrieren, dass ich den Erklärungen folgen konnte! War echt nicht leicht, obwohl ich mir ganz ehrlich alle Mühe gegeben habe, hihi. Die Männer unter den Lesern wissen wie das ist *hust*! Die nachfolgenden Entspannungsübungen hatte ich dann auch bitter nötig. So entspannt war ich schon lange nicht mehr. Das sollte sich aber ziemlich schnell ändern. Denn auf dem Nachhauseweg am Bahnhof Stadelhofen sah ich, dass ich nicht wirklich der einzige war, der auf die S5 wartete. Als der Zug dann langsam angetuckert kam, erhärtete sich dieser Verdacht dann endgültig :-). Schon jetzt standen sich die Menschen gegenseitig auf den Füssen! Und ich und die anderen Wartenden wollten ja auch noch rein! Toll! Es ist wieder einmal zwangsweises Gruppenkuscheln angesagt und ganz sicher weit und breit kein Sitzplatz in Sicht! So war es dann auch. Ausgerechnet nach einem harten Training konnte ich nicht gemütlich sitzen und die Entspannung weiter geniessen! Etwas genervt stand ich im Gang der S5 und versuchte, anstatt mich aufzuregen, auf angenehmere Gedanken zu kommen. Man machte es mir aber gar nicht leicht. Mein Gangnachbar meinte, er müsse mit seinem Handy das gesamte Abteil mit seiner Sido-Musik unterhalten! Ich hätte ihm am liebsten sein sch**** Handy dorthin gesteckt wo nie die Sonne hinscheint! Musik an und für sich geht ja noch, aber Sido dieser Spasti?!? Neee danke das war zuviel für mich und die Entspannung wich schlagartig einer mehr als unangenehmen, angestrengten Anspannung! Der Tag hätte soooo schön enden können. Aber nöööööö! Heute morgen dann, so um vier Uhr merkte ich dann auch das Ergebniss des Trainings als ich aufwachte: Muskelkater in den Armen! Doch nicht nur dort! Ich glaube jeeeeder einzelne Muskel hatte beschlossen solidarisch mit den Oberarmmuskeln einherzugehn und alle muskelkaterten mit! Geiles Wort: muskelkaterten :-). So und heute Nachmittag steht gleich nochmals ein Fitnessprogramm von 3 1/2 Stunden an. Davon aber später *gähn* *sichstreckt*. Wird ein schmerzhaftes Weekend :-). Wo bleibt meine Masseurin!!?? *motz*. |
Vielen Dank für den Besuch!
Caleidoscopewrote:
^^ und die zweite auch: liebe Neujahrsgrüße.
Jan. 1
Caleidoscopewrote:
Darf ich als Erste? das ist schön, Dropi, danke für deinen Kommentar: - das macht das Apophysis-Programm; ich gucke bloß, ob ich etwas in den zufällig errechneten Fraktalen entdecke, das meiner Phantasie und Gefühlslage entspricht. Versuchs mal selbst. Das Programm gibt es zum > Gratis-Download und es macht wirklich Spaß. Das Speichern ist etwas umständlich, ich machs mittlerweile per screenshot, weil ich das "Rendering" nie benutze, dann geht's viel schneller. Bitte laß mich Bilder sehen :D Liebe Grüße.
Dec. 16
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